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Veränderungen im persönlichen Profil: Die XING-Visitenkarte

von Constanze Adelt

XING nimmt immer wieder Veränderungen vor, in der letzten Zeit das persönliche Profil betreffend – im Mittelpunkt steht die Visitenkarte. Hier kommt das sogenannte Responsiv-Design zum Einsatz, was Sie sicherlich bereits für Ihre Webseite verwenden. Auf diese Weise ist die Ansicht einer Website – oder eben eines Online-Profils – auf allen Endgeräten optimiert – sei es auf Desktop, Tablet oder Smartphone, auch bei Nutzung der XING-App.

In diesem Beitrag geht es um die Details der wichtigsten Änderungen, die in Ihrem persönlichen Xing-Profil greifen, um sich optimal auf dem Markt zu positionieren.

Was ist das Beste an der Visitenkarte?

Die Visitenkarte bietet neue optische Gestaltungsmöglichkeiten, die Ihr Profil aufwerten und eine schnelle visuelle Kommunikation ermöglichen: Neben dem Profilbild ist ein Titelbild in der Visitenkarte über die gesamte Profilbreite möglich. Nehmen Sie dort Ihre Positionierung vor, denn der Profilspruch ist weggefallen. Sie können nun Ihre Kernbotschaft im Titelbild platzieren. Als Premiummitglied können Sie das Titelbild individuell gestalten – achten Sie dann auf ein aussagekräftiges, individuelles Titelbild.

Titelbild hochladen leicht gemacht

Beim Hochladen des Titelbildes ist eine Auflösung 1280×624 Pixel zu verwenden, auch wenn man auf dem Desktop zunächst nur 1280×338 Pixel sieht. Nur wenn man das Bild anklickt, ist es in ganzer Größe sichtbar. Auf dem Smartphone kommt die Auflösung mit 1280×624 Pixel zum Tragen. Achten Sie aber bitte darauf: Mehr als 20 MB darf das Bild nicht haben – eine Größenvorgabe, an die man sich aber auch gut halten kann.

Wie Sie in den folgenden Screenshots sehen können, können Sie über „Visitenkarte bearbeiten“ das Titelbild einfügen. Mit Anklicken geht ein neues Fenster auf, mit dem Stift starten Sie das Einfügen eines neuen Titelbildes. So lässt sich das Titelbild auch jederzeit austauschen.

Nun das Bild per Drag & Drop reinziehen oder über den von Ihnen verwendeten Datei-Explorer auswählen. Denken Sie hier bitte an die unterschiedlichen Auflösungen für die Endgeräte (PC, Tablet, Smartphone).

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Was sind die weiteren Veränderungen?

In der Visitenkarte sind keine Angaben mehr zu Aktivitätsindex oder Gemeinsamkeiten wie auch zum beruflichen Status vorhanden. Die Anzahl der Kontakte ist nun in der Navigationsleiste unter der Visitenkarte zu finden. Auch der akademische Abschluss ist nicht mehr sichtbar, nur noch der akademische Grad (um die Bezeichnungen für Österreich erweitert).

Tipp: Sie wollen Ihr aktuelles Unternehmen auch für XING-Nichtmitglieder über Google & Co auf den Suchergebnisseiten sichtbar machen? Dann bauen Sie die Domain Ihrer Webseite nun mit in das Feld „Position“ ein – 80 Zeichen stehen insgesamt zur Verfügung. Hintergrund: Die Angabe des aktuellen Unternehmensnamens ist sonst nur für XING-Mitglieder im eingeloggten Zustand sichtbar!

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Außerdem können nun bis zu fünf Einträge aus dem Bereich „Berufserfahrung“ in der Visitenkarte angezeigt werden. Die Einträge lassen sich über „Visitenkarte bearbeiten“ anpassen, die ausgewählten Einträge können frei verschoben werden. Wie dieser Bearbeitungsvorgang aussieht, erkennen Sie auf dem folgenden Screenshot:

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Last but not least wurde das Impressum im persönlichen Profil nach ganz unten verschoben. Es ist nun unter „Rechtliche Hinweise“ zu finden und kann dort entsprechend angepasst werden, wie der nachfolgende Screenshot zeigt. Dafür den Text „Rechtliche Hinweise von …“ einfach anklicken und im sich öffnenden Fenster die Angaben eintragen.

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Am Ende der Visitenkarte sind der angezeigte Kontaktpfad und die persönlichen Notizen im Profil der Person zu finden – ganz gleich, ob es ein Kontakt von Ihnen ist oder nicht.

Der Abruf der Kontaktdaten eines Kontaktes, kann mit Klick auf den Ort erfolgen oder über die drei Punkte auf der rechten Seites des Profils Ihres Kontaktes.

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Eine der wichtigsten Änderungen betrifft die Verknüpfung mit einem Unternehmensprofil. Denn ein angelegtes verlinktes Unternehmensprofil (auch „Arbeitgeberprofil“) ist derzeit nur noch über den Unternehmensnamen in der Berufserfahrung erreichbar.

Mit den Kategorien können Sie Ihre Kontakte strukturieren – beispielweise nach Postleitzahl, Position, Aufgabengebiet bzw. danach, was sie zusammen an Projekten erfolgreich durchgeführt haben. Diese Sortierung hilft Ihnen, die verschiedenen Tools von XING zu nutzen. Zum Beispiel das Einladen Ihrer Kontakte zu einem Event (mehr zum Thema Xing-Events auf kanzleimarketing.de kurz vor Weihnachten!) Die zugeordneten Kategorien eines Kontaktes sind allerdings nur noch über den Navigationspunkt „Meine Kontakte“ mit der großen Ansicht unter „Kontakte“ zu sehen, wo auch die Bearbeitung möglich ist (nicht mehr direkt im Profil eines Kontaktes).

Tipp: Am besten vergeben Sie die Kategorien schon, wenn Sie eine Kontaktfrage stellen bzw. annehmen. An dieser Stelle können Sie einen Kontakt empfehlen oder auch löschen – im Profil des Kontaktes leider nicht mehr.

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Fotos: Constanze Adelt

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