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Soziale Medien: mehr als nur ein Hype

Social Media ist in aller Munde. Stellt sich die Frage: Haben die sozialen Medien – hat Social Media – auch für Rechtsanwälte und Steuerberater Bedeutung für die Mandantenakquise und/oder die Mandantenbindung?

Social Media: Mehr als Facebook

Der Begriff Social Media umfasst digitale Medien und Technologien, die es Internetnutzern möglich machen, untereinander Informationen jedweder Form, z. B. mithilfe des Internet oder Mobilfunks, auszutauschen. Dabei passiert der Informationsaustausch entweder bilateral zwischen einzelnen Nutzern (z. B. Message-System, Chats etc.) oder in der Öffentlichkeit (Gruppen, vollkommen offen / öffentlich). Auch wenn Social Media häufig nahezu synonym mit „Facebook“ verwendet wird: Die sozialen Medien sind damit also deutlich mehr als Facebook und Twitter. So zählt zum Beispiel auch das nationale Business-Netzwerk Xing oder das internationale Netzwerk LinkedIn zu den sozialen Medien.

Nicht jeder „Kanal“ eignet sich für jeden

Dabei erfüllen die unterschiedlichen sozialen Medien unterschiedliche Funktionen und haben sehr unterschiedliche Zielrichtungen bzw. verfolgen ganz unterschiedliche Zwecke: unterhalten, informieren, vernetzen, persönliche Bindungen aufbauen. Damit ist klar, dass nicht jeder Social-Media-Kanal sich für jeden Zweck und damit jede Kanzlei eignet. Wer Privatmandanten mit zu juristischen Themen oder Themen aus der Steuerpraxis „unterhalten“ will, wer hin und wieder einen „Blick hinter die Kulissen“ zulassen will, ist ggfs. bei Facebook und Twitter gut aufgehoben. Wer sich mit unternehmerischen Mandanten vernetzen und sachlich fachbezogene Informationen im Netzwerk verteilen will, ist ggfs. bei Xing richtig abgebildet.

Je nach Situation einer Kanzlei, je nach personeller Besetzung der Kanzlei, je nach gewähltem Social-Media-Kanal aber vor allem: Je nach Mandanten-Zielgruppe einer Kanzlei ist Social Media eine sinnvolle Ergänzung zum restlichen Onlinemarketing für Rechtsanwälte und Steuerberater. Um neugierig zu machen, auf dem Laufenden zu halten oder ggfs. einen Blick hinter die Kulissen zuzulassen. Aber die Marketing-Kanäle müssen auch in den sozialen Medien richtig gewählt sein und professionell und mit viel Ausdauer betrieben werden – sonst gelingt Kanzleimarketing in den sozialen Medien schlicht weg nicht.

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