TALEGON MILAK

Unsere Lösungen sind individuell und abhängig von:

  1. Digitalem Kanzleiwert (Stand heute)
  2. Kapazität für Neumandate
  3. Angebotenem Spektrum der Rechtsdienstleistungen

 

1.Warum Kanzleien immer noch nicht wie Unternehmer handeln?

In der Vergangenheit „ohne Internet“ fühlten sich Anwälte oft gezwungen, Konzessionsmandate anzunehmen. Ein Scheidungsanwalt z. B. betreute auch mal Mandate von Unternehmen bezüglich AGBs. Das Fehlen einer kontinuierlichen Nachfrage nach einem Rechtsgebiet oder nach einem spezifischen Fallspektrum führte zu diesen Konzessionsmandaten. Multipliziert man dieses Verhältnis, entsteht eine wachstumshemmende Mandantenheterogenität: Siehe Abbildung 1.

Um nun die Ausgangsfrage zu beantworten: Alte Denkmuster sind bei Anwälten allgegenwärtig. Daher kommt es zu einem Trugschluss, „dass alles okay sei“. Dieser Trugschluss basiert auf dem gegenwärtigen Vergleich mit juristischen Kollegen.

Quellen: [1][2][5]

Abbildung 1: „Traditionelle Kanzlei“; eigene Darstellung, Inhalt in Anlehnung an Andreas Baulig [2].

 

 

2.Warum ist denn heute alles anders?

Der Mandant kommt immer mit einem konkreten Problem zu Ihnen. Und der Mandant informiert sich über sein Problem im Internet. Mit einer Online-Präsenz können Sie sich so positionieren, dass Sie „Klone“ von Mandatsanfragen generieren können. Im Internet können Sie Ihre Fall- und Rechtsexpertise publik machen. Das hat zur Folge, dass Mandanten mit einem Problem, das Sie lösen können und möchten, dann genau Sie finden!

Quellen: [1][3]

 

Abbildung 2: „Unternehmerische Kanzlei“; eigene Darstellung, Inhalt in Anlehnung an Andreas Baulig [2].

 

 

3.Funktioniert das wirklich?

Wenn Sie die technischen und inhaltlichen Bedingungen erfüllen und als Anwalt den Anspruch haben, eine „exzellente Rechtsdienstleistung“ zu erbringen, dann ja. Unter einer exzellenten Rechtsdienstleistung verstehen wir, dass Sie als Anwalt einen Mandanten von der Ausgangssituation A zu der Lösungssituation B bringen und dass die Zusammenarbeit mit Ihnen als Anwalt so einfach wie möglich für den Mandanten ist.
Quellen: [1][3][4]

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Ihnen.

 

Erfahrungsgemäß empfehlen wir bei Kanzleien mit mehr als 50 Mitarbeitern, zunächst die „digital maturity benchmark“ von der Boston Consulting Group und Google mit Ihrem Webexperten zu eruieren. Link

 

Über den Autor:

Adis Milak ist Fachexperte für strategische und regulatorische Initiativen. Er hat über 12 Jahre Erfahrung im regulatorischen und im Web-Bereich. Adis fällt es leicht, regulatorische Komplexität und strategische Vorhaben zu vereinen und diese geldwirksam einzusetzen. Adis studierte in München, Wien, London und erhielt seinen M. Sc. in Economics, E-Business und Digital Marketing.

 

Verwendete Quellen:

[1] Amit and Zott, Value Creation in E-Business, Strategic Management, Journal 22, 2001, S. 503–510.
[2] Baulig, Wissen macht Umsatz, DCF Deutscher Coaching Fachverlag GmbH 2022, S. 122–126. et al.
[3] Brown, London Business School, Mastering Digital Marketing SEM, SEO, Social Media and Beyond, S. 1–36.
[4] McKinsey and Company, The end of shopping boundaries Omnichannel Personilzation 2020, S. 1–7.
[5] Garciano and Hubbard, The Division of Labor within and between Law Firm, S. 339–371.

Bilder: lizenziert für Talegon Milak von „istockphoto“